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Some days are better than others, some days are better than lovers...

Donnerstag war der totale Uni-Horror (und sonst auch), also: Die Liebste hat bei mir geschlafen, da am Vorabend Elchkeller-Kino war auch entsprechend wenig. Trotzdem bin ich ganz tapfer um 6 aufgestanden und habe Frühstück gemacht. Als die Liebste dann auf dem Weg in die Schule war bin ich nicht (wie es jeder vernünftige Mensch getan hätte) wieder ins Bett gegangen sondern habe (ich Streber!) den Text für das Polen-Seminar gelesen. Nach einer ausgiebigen Tassen-Tütensuppen-Mahlzeit hatte ich sogar gute Laune. Und wusste viel über Polen.
Im Seminar allerdings wurde dann alles richtig schlimm: Der wohlgemerkt sehr kleine Raum war mit 50% mehr Menschen gefüllt als er gedacht war, es war sehr warm und stickig, an Sauerstoff war nicht zu denken. Ich wurde also sehr sehr müde und drohte mehrfach einzuschlafen. Der Dozent muss das definitv gemerkt haben, weil man besagten Raum, egal wo man ist, maximal 5 Meter vom Prof entfernt ist. Um mich nicht vollkommen zum Supergoofy zu machen habe ich sehr viel Wasser getrunken weil ich dachte, es könnte eine belebende Wirkung haben (JA!! Ich bin ein Opfer der Werbung!) Allerdings hatte das Wasser in erster Linie den Effekt, dass ich unglaublich dringend pinkeln musste. Die Tür war zwar nur Luftlinie 3 Meter, aber der Weg dahin mit Menschen gepflastert. 10 Minuten vor Schluss dachte ich dann, meine Blase platzt innerhalb der nächsten Sekunde, also bin ich mit hochroten Kopf aufgestanden, was auch ca 10 andere Menschen tun mussten, um mich durchzulassen. Die müssen jetzt alle denken, ich bin 3. Super!
Danach war ich dann Nervenberuhigungsshopping. Naja, was man so shopping nennt. Eine Familienpackung Druckerpatronen, Andventskalenderkram für die M und die Liebste und Seife.

Zu Hause dann eine wahre Katastrophe: Das lang erwartete Jokers-Päckchen klemmte im Briefschlitz, allerdings verdächtig dünn (schließlich weiß ich, wie "Geschichte der Antike" aussieht, ein Wälzer). Das Rätsel klärte sich schnell auf: Der gute Schinken ist schon ausverkauft und nirgendwo, wieklich nirgendwo zum Nicht-Ladenpreis zu haben. Mein Studium ruiniert mich.
Ich hatte den Rest des Tages entsprechend schlechte Laune, außerdem hatte die Liebste einen ominösen Krankheits-Anflug. Und ich durfte den ganzen Abend Essen und Wärmflaschen machen.

Noch besser wurde es gestern, als ich extra noch zum Rechenzentrum gehetzt bin: Ich hatte grad mein Fahrrad wieder aufgeschlossen und wollte zufrieden nach Haus radeln, als ich feststellte, dass mein Schuhband offen war. Ich hockte mich also hin und in dem Moment wollte eine Frau ihr dickes Auto in genau die Parklücke fahren, auf der ich mich so zur Hälfte befand.
Eh ich mich versah hatte ich also einen Mercedes an meinem Hintern und das blöde Schrapnell darin hat noch nicht einmal etwas davon gemerkt.

Außerdem die Liebste. In Hannover darf ich sie ständig umsorgen, aber kaum ist sie bei ihrer Family (wie jetzt grad) meldet sie sich nicht. EIgentlich wollte sie heute anrufen. Hat sie natürlich nicht. Darüberhinaus hat sie gestern die hässliche Ex vom Bahnhof abgeholt.

Genau so habe ich mir mein Leben vorgestellt.

Soundtrack: Beastie Boys - Sabotage
4.11.06 23:36


Von Disco zu Disco

Vielleicht sollte ich über das letzte Wochenende berichten:
Freitag fing es dramtisch damit an, dass die Liebste zu ihrer Family gefahren ist. Das nächste Ereignis war die schwäbische Freundinnen-Delegation meiner Mitbewohnerin, die in unserer Wohnung angerückt ist (sich auf dem Wag dahin gefühlte 200 Mal verfahren haben).
Abends kamen die kleine Anna und Torsy-O zum youtube-Videoclip-Marathon-gucken und danach ging's in die Glocksee. dort war's sogar ziemlich gut, Anna und ich haben viel getanzt, Torsy gar nicht. Dafür haben Anna und ich die ganze Zeit hin und her überlegt, wie wir ein Mädchen (welches auch immer) dazu bringen ihn anzusprechen.
Haben wir natürlich nicht gemacht, stattdessen wurde Anna von einem brasilianischen Austausch-Studenten angesprochen, dem sie irgendwie klar gemacht hat, dass sie nur und ausschließlich russisch spricht und dass ich übersetzen kann. Also hat mir der Typ in abwechselnd schlechtem Englisch und noch schlechtem Deutsch ins Ohr gebrüllt und ich habe so getan, als wenn ich den ganzen Krempel Anna übersetzen würde. Nach ein paar Minuten war die ganze Sache eher mäßig lustig und ich habe schon eine krude Geschichte erfinden wollen, dass Anna demnächst heiratet etc, aber dann kam ein gutes Lied und wir mussten tanzen.

Samstag habe ich mich beim Niels quasi selber zum Essen eingeladen (sehr gute Idee!) und abends war die WG-Party von Jenni und co. Die Lieblingskommilitone war auch da, allerdings war ich nicht der einzige Mensch, der sich gern mit ihm unterhalten wollte. Nach mehrstündigem Alkohol- und Drogenmissbrauch sind wir dann noch in die Glocksee und da ist der Lieblingskommilitone immer weggegangen, wenn ich mich neben ihn gestellt hab. So viel zum Thema "wir freunden uns an".

Dafür hab ich mir endlich das "The Organ" Album gekauft. Sehr gut.

Soundtrack: Björk - Hidden Place
24.11.06 12:47





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